Bauernregeln für Ostern.

Ist der Palmsonntag ein heiterer Tag, für den Sommer ein gutes Zeichen sein mag. 

Wenn's den Buben auf die Palmbesen schneit, so regnet's an Ostern der Jungfrau auf die Kränze. 

Kommen am Palmtage die Palmen trocken nach Haus, so kommen die Garben trocken in die Scheuer. 

Am Gründonnerstag und Karfreitag Regen, gibt selten Erntesegen. 

Wenn am Karfreitag Regen war, folgt trocknes, aber fruchtbares Jahr. 

Karfreitag Sonnenschein - bringt uns reiche Ernte ein. 

Am Karfreitag trauert die Sonne bis drei Uhr nachmittags. Um drei Uhr starb Jesus am Kreuz.) 

Wie der Wind ist am Karfreitag, wird er sein das ganze Jahr. 

Wenn's dem Herrn ins Grab regnet, so gibt's einen trockenen Sommer.

Grauhäslein im tiefen Dezemberschnee, labt sich zu Ostern dann am grünen Klee." 

Osterregen bringt magere Kost, Ostersonne fette und reichliche. 

Wenn's Ostern regnet, ist die Erde den ganzen Sommer über durstig. 

Ein Wind, der von Ostern bis Pfingsten regiert, im ganzen Jahr sich wenig verliert. 

Wind, der auf Ostern weht, noch vierzig Tage steht. 

Wenn Ostern auf Georgi (24.4.) fällt, erwartet großes Weh die Welt. 

Wenn auf Ostertag die Sonne hell scheint, der Bauer bei seinem Korn auf dem Speicher weint.

Quelle: http://www.garten-literatur.de 

Impressum/Datenschutz