Weißer Sonntag.

In katholischen Kirchen sind die Bezeichnungen „2. Sonntag der Osterzeit“ oder „Weißer Sonntag“ üblich. Der Ursprung der Bezeichnung „Weißer Sonntag“ ist nicht gewiss. Wahrscheinlich hängt er mit den weißen Taufgewändern zusammen, die in der frühen Kirche von den in der Osternacht Getauften bis zu diesem Tag getragen wurden. In der evangelischen Liturgie wird der Sonntag nach den ersten Worten des Introitus als Quasimodogeniti (Wie die Neugeborenen) bezeichnet.

In der katholischen Kirche ist der Weiße Sonntag traditionell der Tag für die feierliche Erstkommunion der Kinder. Wegen der Osterferien wählen viele Pfarreien dafür inzwischen jedoch einen anderen, meist späteren Termin.
Am 30. April 2000 legte Papst Johannes Paul II. für die katholische Kirche fest, dass an diesem Tag der „Barmherzigkeitssonntag“ gefeiert werden soll. Er erfüllte damit einen Wunsch der polnischen Ordensschwester Maria Faustyna Kowalska (1905–1938), die er an diesem Tage heiliggesprochen hatte.

 Aus Wikipedia: Artikel Weißer Sonntag abgerufen am 20.10.2013. Der Text steht unter der Lizenz CC-BY-SA 3.0

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